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Domänen Dämonen
Da ging schon wieder der Januar ins Land bevor ich dazu komme eine kleine Update zu schreiben.
Und so viel ist passiert :) Schnee! und WIE !
Die, die mich etwas näher kennen, wissen aber auch um mein zwiespältiges Gefühl gegenüber diesem "blog-ähnlichen Schreiben", denn eigentlich liegt es mir fern, mich unbedingt fremden Leuten mitteilen zu sollen, oder etwas 'vorzuzeigen' und auf Lobhudeleien zu schielen.
Ich wollte die letzten 5 oder 6 Jahre einfach nur ganz leise vor mich hin arbeiten, ganz ohne Vorschusslorbeeren oder Erwartungshaltungen, nur um der Sache selbst Willen.
So hat mich da schon eher Montaigne inspiriert, der 11 Jahre in seinem Turm die "Essays" schrieb - und siehe da, ich bin auch bald genau 11 Jahre in der kleinen Rheinburg hier :)
Und während ich da tief in Recherchen versinke schiebe ich ab und zu mal ein kleines öffentliches Ding hinaus, für die wenigen die hier immer noch hingucken und nachfragen.
Die gibt's - nicht mehr Zehntausende sondern runtergeköchelt auf ein paar Hundert wohl, gerade genug dass ich es fair finde, für die ab und zu hier Hallo zu rufen.
So zB gerade die letzte Version der Edge.org 'Frage des Jahres', die diesmal etwas seltsam war.
Mein Beitrag befasst sich mit dem Konzept das auf Englisch sehr verbreitet Nutzen findet, ich aber auf Deutsch nur selten gehört habe: "Ockham's Razor" - also die Maxime:
Bei einer Hypothese der einfacheren Lösung ohne zusätzliche Annahmen den Vorzug zu geben
(es gibt mindestens eine Handvoll anderer Formulierungen).
Ich habe dem dann ein anderes Zitat entgegengestellt, nämlich die Dinge so einfach wie möglich... aber nicht einfacher zu machen, als "Einsteins Blade", denn es wird Albert zu gesprochen. Lustigerweise lässt sich nur sehr schwer eine eindeutige Quelle dafür zuweisen - in beiden Fällen, auch wenn es durchaus zu dem Autor passt und so gesagt sein könnte - in beiden Fällen.
Der kleine Essay kümmert sich dabei nur im ganz kleinen um das Thema - schon die Form der maximal 1000 Worte lassen es kaum zu, sich zu vertiefen. Da schon wieder möchte ich fast sagen, dass man die Sätze zwar so vereinfachen mag, aber eben nicht zu einfach machen darf.
Der Zwang in dem Rahmen zu bleiben ist manchmal eine positive Inspiration - bisher hab ich es noch geschafft exakt 999 Worte zu finden - aber oft habe ich auch eine unpublizierte Variante die eher das fünffache an Gedanken anführen möchte. Es gibt so wunderbare Beispiele für diese Prinzipien der Einfachheit - aber allein nur die Gedankenexperimente adäquat zu beschreiben fällt der Kürze zum Opfer.
Dann wieder kommt das Verlangen nach Kürze wie Würze, mit der impliziten Erwartung, es ist ein positiver Wert in sich, alles 'auf die Essenz zu bringen'.
Das erinnert mich an die ganz alte Metapher in "Gödel, Escher, Bach", in der jemand in einem Dialog über Ästhetik die wunderschöne Musik von Bach auf einer Platte "in sich aufnehmen" will... und sie aber nicht sequentiell langsam durch die Zeit abgespult hört, sondern stattdessen das Bild der Rillen ansieht und in einem einzigen Moment "aaaahhh wie wunderbar!" dazu sagt.
Tricky Sache... ;) Sicher ist die gesamte "Information" des Stückes in den analogen Mustern der Rillen "enthalten" - aber doch ist man sich vollkommen sicher, dass man das sooo in keinem Fall als "schön" beschreiben dürfe, 'man muss es eben abspielen...!'
(es geht dann auch dahin weiter, dass er sich das Stück anhört - aber alle Noten zusammen-geschrumpft, in einer Sekunde als ein lautes Rauschen... ;)
Es mag sich so einfach anfühlen, diese andere Ebene des Sehens-statt-Hörens als nicht equivalent zu beschreiben. Wir wissen intuitiv dass es so nicht geht. Und doch ist es ein sehr komplexes Thema dass mich in vielerlei Form immer wieder befasst hat: der sogenannte Domain Shift.
So wie man Zahlen multipliziert, sie aber in der Domain der Logarithmen nur zu addieren braucht.
Oder ein Koordinatensystem, in dem Kurven auf einer Kugel dann in der Karte zu einer sehr nützlichen geraden Linie werden.
In diesen wenigen Paragraphen bin ich schon "von Hölzchen auf Stöckchen" gekommen - ein sehr lieber Germanicism. Dieses Sich Treiben Lassen von einer Thematik zur nächsten, die alle irgendwie mit einander verbunden sind. Das hat mir immer schon Freude bereitet und ist für mich sowohl Stilmittel, aber auch ernster Inhalt als Autor: Die Dinge sind einfach verwoben, es gibt überall quasi "Echos" der Bedeutungen und der Formen. Die Natur als solche ist ein Tanz dieser chaotischen Eigenschaften. Manche erforschen dies in Bildern, andere in Musik, andere in Geschichten und wieder andere kochen besondere Gerichte - und die Essenz ist sich doch viel näher als es den Anschein hat.
Hier gleich drei direkte Tangenten zu dem Domain Shift :)
Zum einen ist da Domänenwechsel - eine lustige Anlehnung.
Schon endlos lange hatte ich vor diese Webseiten total zu ändern, einfach alles ganz neu und anders zu machen. Vor 4 -5 Jahren schon spielte ich mit dem Gedanken dieses oder jenes Projekt doch mal nach vorne zu schubsen, ein richtiges "Produkt" mal wieder draus zu machen, und so war immer in der Luft "die ganz frischen Sachen kommen ja bald".... und dann nimmt man es sich eben so vor, wie das immer so geht: anderes Logo, andere Farben, andere Bilder und Töne....
Denn es ginge ja auch in sooo vielen Varianten.
Dann aber kommt es natürlich doch wieder ganz anders, ha...
und wieder war ein Jahr rum.
Alles neu sollte auch zB der Name "ByteBurg" werden natürlich: der war vor zehn Jahren wirklich sinnvoll und schön - da sollte ein Inkubator entstehen, cutting edge technology im Ambiente einer alten Burg (da träumen die Amis und Asiaten nur von, wirklich !), daher Byte + Burg, neu und alt, eine schöne Spannung.
Der Gedanke war damals und ist auch heute noch absolut sinnvoll: die schlauen Kids da draussen zu fördern, wie es in Silicon Valley Standard ist und im SillyCologne Valley eben nicht.
So wie das MIT Media Lab als Annex der Universität die Ideen der Studenten und Profs auch als eigenständige Firmen ausgliedert (daher kommt zB die E-Ink im Kindle, aber auch Lego Mindstorms oder Guitar Hero...) so sollte mit der Regierung in NRW solch ein "Brutkasten" entstehen, und ich hätte dabei die Rolle des "Magneten" spielen sollen, aus den vielen Anfragen herauszufiltern, welche Ideen, Personen und Teams eine Chance verdienen, um ihnen durch einen Fond den Versuch einer Umsetzung für ein Jahr oder so zu ermöglichen.
Aber es kam anders - wie ich hier recht detailliert beschrieben habe vor 7 Jahren oder so - die Stammleser werden sich wohl erinnern: Der Ministerpräsident ging nach Berlin, der Nachfolger war von einer anderen Partei und uninteressiert. Eine sehr schöne sehr große Burg war in NRW gefunden worden in der Nähe von Köln, ein Investor der sie kaufte und umbaute, aber die Bank hatte in der "Bubble 2000" wohl Riesenverluste erlitten und so blieb schildbürgerhaft nicht eine müde Mark mehr für den eigentlich Fond übrig!
Wörtlich: Können sie das nicht einfach alleine machen, Herr Krause ?
Na toll! Ich hab mich dann, wie man schön nachlesen kann, erstmal in meine eigene kleine Rheinburg verzogen und in meine eigenen Projekte vertieft - und nie wieder zurückgeschaut.
Den Namen hätte ich wohl damals auch gleich mit ablegen sollen, denn gerade jetzt höre ich dass diese andere sich auch immer noch Byteburg II nennt - und auch viele Probleme sich um das ranken sollen. Ich bin allerdings so viele Jahre aus der Nummer raus, dass ich mir auch keine Meinung dazu erlauben möchte, was und wie dort passiert. Nur eben dass es sich so anhört als wäre es irgendwie verwandt oder verbunden und das ist es ja nun in keiner Weise. So sollte ich also den Namen lieber einfach sausen lassen und den Verwechslungen ein Ende machen.
Und es bahnt sich genau das an wie oben erwähnt: ein Domänenwechsel ist lääängst überfällig.
Ein Grund sind die Projekte die ich parallel zum Autorendasein auch immer mal wieder "kann mir nicht helfen, es macht Spass zu forschen, entwickeln, designen" leiste ;)
Mehrere Male waren wir wirklich ganz knapp davor, diese neue Schiene öffentlich zu machen, die Weichen zu stellen und den ganz neuen Bahnhof grün anzumalen - aber es sollte so nicht sein, ich bereue es auch in keinem der Fälle :)
Ganz besonders lag es mir am Herzen, meine R&D Sachen nicht immer unter diesem Blickwinkel des "Geschäftsmodells" machen zu sollen, wie ich es davor für 20 Jahre gezwungen war zu tun - am Ende mit mehreren Hundert Leuten die von diesen Entscheidungen abhängig waren.
Hab' das hier öfter schon mal beschrieben: ich suhle mich geradezu in der Freiheit, etwas zu entwickeln so wie es mich als höchst spannend und neu berührt und fasziniert, und dann aber einfach in die Schublade zu legen - alles lieber als mich der "Businesskasperei" auszusetzen ;)
Im Moment suche ich noch den rechten Kompromiss, sowas wie Dieter Meier oder andere wohl gefunden haben :)
Eine solche Ecke war zB das Gebiet der Visualisation - aus Zahlen Bilder machen.
Das habe ich fast zehn Jahre lang in meiner ersten Firma DDD SOFTWARE gemacht - und Graphs, Charts, Maps, Diagramme und komplexere Umsetzungen faszinieren mich noch heute.
So habe ich viele der Dinge die 1982 einfach nicht machbar waren jetzt neu versucht - mit verschiedenen Hilfsmitteln und Werkzeugen - Modo 401 für echtes 3D rendering zB - und es kamen dabei wunderbare Sachen heraus.... Viele Dutzende von Charts in ganz neuen Formen, die ich eigentlich sehr gerne richtig "zum Leben erwecken würde".
Eine kleine Sache hab ich dann doch mal "herausrutschen lassen":
und es fällt in das Domänen Beispiel der Landkarte !
Die Edge Leute kontaktierten mich dass in der Serpentine Gallerie in London zusammen mit der Royal Geographical Society eine Ausstellung von "alternativen maps" von Künstlern geplant sei - das war Anfang Oktober. Nun sollte die Edge Gruppe schnell etwas beitragen - und da ich kurz vor einer Reise stand, war nicht viel Zeit vorhanden...Stunden nur.
So erinnerte ich mich an eine Visualisierung, die ich bereits in der Schulzeit auf dem Carl Humann Gymnasium in Essen das erste Mal sah: irgendwann sollten wir in Gruppen jeweils einen Globus bauen. Als die Teile und Kontinente darauf befestigt wurden, merkte ich mit totalem Erstaunen, wie unendlich KLEIN unser Deutschland eigentlich ist.... Man konnte so schön das kleine Stück Pappe von Germania auf dem Erdball umherbewegen und sehen, wie es neben anderen Ländern aussieht - und am meisten fasziniert hat mich dabei die geradezu wahnwitzige Größe Afrikas !
Viele Jahre später fuhr ich mit Roger Dean die Big Sur Küste hoch in unserem alten RangeRover um für Adobe als "Master Teacher für Photoshop" (auwei wie hölzern ;) bei irgendeiner kleinen Konferenz aufzutreten... Es war die ganz junge TED Conference in Monterey, die zweite wohl. Und da saß ich mit sehr illustren Leuten und sollte ihnen das noch recht unbekannte Photoshop "mal zeigen" - und dafür hatte ich mir etwas vorbereitet um "Ebenen" zu demonstrieren... : nämlich eine Landkarte auf der man die einzelnen Länder frei umherschieben konnte :)
Die Faszination hoffte ich auch in London zu erreichen, und bastelte relativ flott eine kleine Tabelle die zeigt das die USA plus China plus Japan, plus das westliche Europa alle zusammen noch nicht so groß sind wie Afrika.... und dazu nahm ich als graphische Umsetzung der Tabelle dann die jeweiligen Länder und bewegte sie wie Puzzleteile zusammen um ungefähr die Umrisse von Afrika zu bekommen...War nur ganz "leicht" und simpel gemeint. Eine liebe Skizze irgendwie...
Tja, und dann war's nichts mit meinem lieben "schön leise sein" ;)
Ich schickte es los an die Galerie mit dem Titel "The True Size of Africa" und eine Kopie auch an Stephen Fry, alter Kumpel aus Douglas Adams Zeiten, eine absolut wunderbare Vereinigung von Seele und Gehirn ;) Für ihn hatte ich einige Monate vorher die Recherche zu recht obskuren biografischen Details von Wagner für seine BBC Doku gemacht...(Davor in Mainz die Doku zu Gutenberg, wo wir die Original Bibeln im Tresor sahen... )
Jedenfalls ist Stephen einer der meist gelesenen Briten, mit riesigem Twitter Publikum, und als er nur eine Stunde später einen tweet mit link schickte "this should be seen"... ging es absolut virally durchs Netz. Am nächsten Tag hatten es bereits Hunderte von Blogs übernommen, es kam bei GOOD Magazine und Guy Kawasaki vor wie auch PeterGabriel.com oder The Economist und einige Wochen später bekam die Suche nach "True Size of Africa" - vorher fast unbekannt - über 580.000 hits... OUCH.
Da hatte ich so lieb naiv gedacht einige Hundert Leute gucken sich die Galerie in London an, aber damit hatte niemand rechnen können. Ich hatte es absichtlich als Public Domain deklariert, für freie Nutzung ( was auch oft passierte - meist ohne Namen, wie zB bei PM Magazin ;)
Was ich auch nicht erwartet hatte war der unglaubliche Drang der Leute immer noch etwas zu finden, das man anprangern kann. "ist doch alt, kenn ich schon, hat doch der xyz schon gemacht" war zu erwarten, aber ich bekam mails die überhaupt nicht das ganz simple Prinzip zu begreifen schienen: es ging doch lediglich um den einfachen Satz: AFRIKA IST UNGLAUBLICH GROSS, und zwar noch um einiges größer als fast alle die ich kenne es für möglich gehalten hätten. PUNKT
Dafür hätte auch ein Ketchup Klecks für Indien und China und die USA gereicht, um das zu zeigen - aber neiiin - die Leute posteten und mailten unendlich detaillierte Dinge: Wo ist denn Ibiza?? Holland und Belgien haben die gleiche Farbe - spinnst du? Und manche dachten ich hätte die Länder einfach nur kleiner gemacht sogar! Viele regten sich auf dass man keine Kontinente mit Ländern vergleichen dürfe - dabei bleibt die Aussage vollkommen legitim im Raum stehen:
Wer wusste das wirklich, genau so? Ist doch vollkommen egal für diese Einsicht....
USA China Afrika - das sind Themen, Kräfte, Märkte, Abhängigkeiten - und dabei vollkommen sinnvoll vergleichbar.
Ich war etwas traurig über all die Haarspaltereien. Aber es ist wohl menschlich.
Natürlich ist es nicht wirklich machbar, die irregulären Umrisse all dieser Länder in die von Afrika zu passen, es MUSS einfach nur symbolisch abstrakt ungefähr sein, und ja, China und Indien wurden zu zwei Puzzle Stückchen, etc etc....
Aber wer sich ein wenig Mühe machte die Tabellen genauer zu betrachten sah: es sind sogar noch viele gar nicht benutzt worden! Das wäre alles NOCH brutaler!
Andere Schlaumeier rechneten ganz genau dass Madagaskar viel mehr Fläche hat als die UK die darüber plaziert ist - (mit Aufschrei das Irland nicht zur UK gehört... ich hätte lieber ALLE Namen weggelassen ;) Aber auch das: ja, es ist das ganze Prinzip hinter der Karte aufzuzeigen, dass die uns so alltäglich bekannte Mercator Projektion total LÜGT - und hier sieht man es eben wiederum deutlich: die Britischen Inseln plus Irland ;) sehen fast gleich aus - obwohl sie eigentlich nur halb so viel Fläche wie Madagaskar haben. Sie erscheinen also doppelt zu groß...
Eine wirklich flächentreue Darstellung würde alles NOCH viel kleiner machen müssen, und Africa NOCH größer :)
Allerdings sind diese "true equal area" Projektionen uns wiederum SO fremd, dass ich wohl noch mehr mails und postings generiert hätte. Man konnte nicht gewinnen ;)
Aber egal: es ging nur um den ganz einfachen Punkt: Afrika ist enorm gross (der ganze Mond hat nicht viel mehr Oberfläche! )
Und als ich mich mit den vielen Mails und endlosen posts rumschlagen sollte wurde mir wieder sehr konkret bewusst, was es war, dass mich zu der Stille und dem PresseEmbargo bewogen hatte ;)
Und so nehme ich im Moment bei einigen Projekten einfach eine leise Hintergrundrolle an, oder mache es ganz anonym. Einige finden es dann doch wieder heraus, was auch spannend sein kann
Ein anderer Domain Shift kommt noch, für ein Projekt, das nur kurz wenigstens erwähnt sei:
Ein Besuch schon eine Weile zurück war von Michael Breidenbrücker, der damals bei last.fm ganz früh mitprogrammiert hatte. Später bastelte er eine App mit Leuten in London, die als RJDJ in der Musikszene bekannt wurde...
Um was nur ganz kurz zu halten: Ich sagte im späten Sommer Hans Zimmer in L.A. dass er den Michael unbedingt sehen sollte, und Michael, dass er die Anwendung von "augmented music" dem Hans unbedingt erklären müsse....
Der Gedanke: man hört nicht nur den Soundtrack eines Films, sondern durch das Mikrofon im iPhone werden auch die Umgebungsgeräusche mit einbezogen - auf verschiedenste Weise:
ein Hund bellt, Telefon klingelt, ein Atmen, jemand sagt etwas, Wind, Autos, Schritte... das alles kann plötzlich, vielleicht 30 Sekunden später, hinten links leise mit einem Echo wieder auftauchen. Und so bekommt man das Gefühl, die eigene Umgebung IN der Musik DRIN zu haben...
Und das wiederum kann der Soundtrack Komponist quasi gleich mit komponieren: Szenen zusammenstellen, die unter bestimmten Voraussetzungen sich ändern. ZB wenn der Hörer sich bewegt oder läuft oder rennt, wenn es leise ist oder laut, oder auch nach Tageszeit, oder GPS nach der Position... usw usw. Viele interessante Möglichkeiten....
Tja, das Meeting war ein wunderbarer Moment: Hans verstand und liebte es sofort - und sie wählten sich den perfekten Film dafür aus, den Hans gerade erst hinter sich hatte, Christopher Nolan's "Inception"....
In Tagen war es ein Handschlag und kaum wenige Wochen später kam es heraus:
(Die Londoner Truppe war sehr effektiv und schnell! Hut ab.. :)
"Inception The App" war parallel mit dem DVD Release des Films im Appstore....
Ein paar Ideen für virale Sachen, ein kleiner YouTube film, ein Demo bei WIRED, Michael auf der Konferenz für Future of Music in San Francisco... und PENG: 160.000 downloads in 24h....
und gerade jetzt hat es DREI MILLIONEN downloads erreicht.
Wow.
Wir waren baff und sind es noch.
inceptiontheapp.com hat ein paar Details,
Warner Brothers hat die app "free" sein lassen... :)
Was man alles noch machen könnte...?
Das gleitet schon in das nächste Projekt das auch kurz davor steht...
aber da gehören Bilder dazu, sehr sehr große sogar...
und ich glaub es wird Zeit erstmal den Namen, die Domain, und all das drumrum zu wechseln :)
2011 soll spannend werden :)
und 2012, Maja Naja...
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